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SC Grün-Weiß Paderborn trauert um Ehrenpräsident Karl Johannwerner

Der SC Grün-Weiß Paderborn trauert um seinen Ehrenpräsidenten Karl Johannwerner, der am vorvergangenen Sonntag im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Die weit über die Grenzen Paderborns bekannte Persönlichkeit war 73 Jahre Mitglied und mehr als 40 Jahre im Vorstand des größten Paderborner Sportvereins tätig, von 1971-1989 führte er ihn als Präsident. Die Mitgliederzahl stieg unter seiner Leitung von 1100 auf mehr als 3000.

Zunächst war er aktiver Spieler der ersten Fußballmannschaft (1945-1954) und anschließend, bis zu seiner Wahl zum Präsidenten, als Vorsitzender der Fußballabteilung aktiv. Kontinuierlich und mit hohem Engagement setzte sich die langjährige “Nummer eins” der Grün-Weißen für die Belange seines Clubs ein.

Ein Denkmal hat er sich mit der tatkräftigen Unterstützung  bei der 1984 erfolgten Fertigstellung des Sportzentrums am Schützenplatz gesetzt, mit dem der heute 3600 Mitglieder zählende Großverein zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen mit “Sportmöglichkeiten für alle Altersgruppen” geworden ist.  Von 1952 – 1970 war Karl Johannwerner Mitglied im Osterlauf-Organisationsteam, ab 1970 – 1975 der alleinige „Chef“. 1980 erhielt Karl Johannwerner mit der großen Verdienstspange die höchste Auszeichnung des Vereins. Gekrönt werden konnte diese Auszeichnung nur mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten im Jahre 1989.

Der auch als “Weltreise-Präsident” bekannte Johannwerner bereiste mit seinen Sportlern und Vereinskameraden bei 85 sportlichen Begegnungen knapp 30 Länder der Erde und hat dadurch den SC Grün Weiß Paderborn in aller Welt bekannt gemacht.

Weit mehr als 30 Auszeichnungen und Ehrungen, unter anderem von Sportverbänden, der Stadt Paderborn sowie internationalen Sportvereinen beweisen, dass Karl Johannwerner auch weit über den Sport hinaus besonderes Engagement gezeigt hat. Die Bundesrepublik Deutschland verlieh ihm das Verdienstkreuz des Verdienstordens am Bande in Anerkennung seiner Verdienste um die Bekämpfung der Hochwasserkatastrophe im Paderborner und Bürener Land von 1965.

Durch sein engagiertes Wesen innerhalb seiner großen Sportlergemeinde und der Bevölkerung des Raumes Paderborn hatte sich das Organisationsgenie eigener Prägung, das sich vor kaum einer Aufgabe im Sport gescheut hat, einen großen Freundeskreis geschaffen.