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RSG: Goldene Gymnastinnen des SC Grün-Weiß Paderborn

Sonja Mazur ist Deutsche Meisterin

RSG erfolgreich 11 2017Vier Wettkämpfe in weniger als einem Monat, 27 Medaillen, davon zwölfmal Gold, achtmal Silber und siebenmal Bronze – das ist die erfolgreiche Ausbeute der Turnerinnen der Rhythmischen Sport-Gymnastik im SC Grün-Weiß Paderborn. Höhepunkt war die Deutsche Meisterschaft für Sonja Mazur (13 Jahre).in der Bandübung. Genauso hoch einzuschätzen ist der zweite Platz von Vanessa Belka (11) beim Bundesfinale in der Wettkampfklasse 5 WTB der Kadergymnastinnen. Trainerin Lili Filipova: „Ich freue mich sehr über den Erfolg. Diese Leistung ist nur durch strenge Selbstdisziplin zu erreichen. Ich bin sehr stolz auf die Gymnastinnen.“

Die Deutsche Meisterin Sonja Mazur: „Wir trainieren fünfmal in der Woche, oft bis zu fünf Stunden lang. Am schwersten und trainingsintensivsten sind die Geräte-Techniken und die Würfe mit Ball, Band oder Reifen. Das muss man ständig üben. Umso mehr freue ich mich, dass ich gewonnen habe.“ Vanessa Belka, Zweite beim Bundesfinale: „Ich bin glücklich und man weiß nun, dass sich der Fleiß und die harte Vorbereitung ausgezahlt hat.“ Trotz der vielen Trainingsstunden bereiten sich die Grün-Weißen Sportlerinnen mit viel Spaß auch auf die kommenden Aufgaben vor.

RSG Belka Filipova Mazur 11 2017Die erfolgreichen Sportlerinnen: Sonja Mazur (13 Jahre), Gold und Deutsche Meisterin in der Bandübung, Bundeskadergymnastin DTB; Vanessa Belka (11), zweimal Gold, dreimal Bronze, zweimal Silber, zweite Platz Bundesfinale (Mehrkampf); Alina Fischer (8), dreimal Gold, zweimal Silber, WTB Kader; Liana Nulle (8), Bronze, WTB Kader; Belinda Prill (8), Gold, Silber, Bronze, WTB Kader; Lisa Haupt (11), Bronze, WTB Kader; Amina Khanagyan (11), Silber; Xenia Depperschmidt (11), Gold; Elisa Naab (10), Silber; Alice Harchenko (12), zweimal Gold, Silber; Victoria Wagner (12), zweimal Bronze; Elisabeth Grasmik (12), Gold.

Foto 1: Die erfolgreichen Gymnastinnen des SC Grün-Weiß Paderborn: stehend von links: Trainerin Lili Filipova-Atanasova, Amina Khanagyan, Elisabeth Naab, Lisa Haupt, Victoria Wagner, Belinda Pill, Xenia Depperschmidt, Sonja Mazur, Alina Fischer, Angelina Adamec, Liana Nulle, Angelika Buller (Kampfrichterin), vorne Alice Harchenko, Elisabeth Grasmik, Vanessa Belka.

Foto 2: Trainerin Lili Filipova ist stolz auf die Deutsche Meisterin Sonja Mazur (r.) und Va-nessa Belka (l.), die zweite im Bundesfinale (Mehrkampf) wurde.

Interview mit den erfolgreichen Sportlerinnen der Rhythmischen Sport-Gymnastik

Vanessa Belka, 11 Jahre, zweiter Platz Bundesfinale (Mehrkampf)

Wie lange hast Du dich auf den Wettkampf vorbereitet? Wieviel Stunden habt ihr in der Woche mit Trainerin Lili Filipova geübt?
Nach den Westfälischen Meisterschaften im März ganz besonders intensive zwei Mo-nate bis zum Bundesfinale im Mai. Ich habe bis zu fünfmal in der Woche und mindes-tens 4 - 5 Stunden lang mit meiner Trainerin trainiert.

Was hast Du besonders üben müssen? Welcher Teil der Vorführung war besonders schwer für Dich?
Besonders gefragt sind bei meinen Geräteübungen die Risikowürfe und Masterys, die ich besonders üben musste. Die Vorführung mit dem Ball ist am anspruchsvollsten.

Warst Du vor dem Wettkampf aufgeregt?
Aufregung gehört bei mir dazu, weil ich meinen Sport sehr ernst nehme und die Konkurrenz sehr groß war. Außerdem wollte ich unbedingt in den Top 10 sein.

Wie hat es sich angefühlt, als Du auf das Siegertreppchen gestiegen bist?
Das Glücksgefühl kann man nicht beschreiben, aber man ist stolz, glücklich und man weiß, dass sich der Fleiß und die harte Vorbereitung ausgezahlt hat.


Sonja Mazur, 13 Jahre, Gold Medaille und DEUTSCHE MEISTERIN in der Bandübung, Bundeskadergymnastin im DTB

Wie lange hast Du Dich auf den Wettkampf vorbereitet? Wieviel Stunden hast Du in der Woche mit Eurer Trainerin Lili Filipova geübt?
Mein ganzes RSG-Leben lang. Jeden Tag in meiner Karriere, oft fünfmal in der Woche bis zu fünf Stunden.

Was hast Du besonders üben müssen? Welcher Teil der Vorführung war besonders schwer für Dich?
Wir müssen alles üben, denn es gibt nichts Unwichtiges in meiner Sportart. Wir kön-nen immer und überall trainieren. Wir trainierten am Strand, in der Halle und manchmal auch draußen. Wir machen Krafttraining, üben Ballett und tanzen natürlich unsere Übungen durch Am schwersten sind jedoch die Geräte-Techniken und die Würfe, bei denen man das Gerät hoch wirft, mehrere Rotationen darunter macht, und es dann wieder fängt.

Bist Du vor dem Wettkampf aufgeregt gewesen?
Ich musste öfter auftreten. Ich konnte schon die Übung, war gut vorbereitet, aber ich musste mich zusammenreißen und turnen. Natürlich ist man vorher etwas aufgeregt, aber sobald man auf die Fläche geht, darf man nicht mehr aufgeregt sein, denn sonst ist alles verloren. Das ist auch eine Sache, die man beim Sport üben muss!

Wie hat es sich angefühlt, als Du auf das Siegertreppchen gestiegen bist?
Meine Freude kannte keine Grenzen. Aber es sollte so passieren, weil ich fleißig trai-niert habe, selbstbewusst war, richtig zusammen gestellte Übungen hatte und mit allen wunderbaren Trainern fantastisch zusammengearbeitet habe. Ich danke nochmal allen Trainern, die mich all die Jahre trainiert haben. Genauso viel danke ich auch meinen Eltern für ihre Geduld, ihre Zeit und ihren Willen!